Kloster Stift zum Heiligengrabe

Aktuelles

Sonderausstellung

"LEBEN & STERBEN IM WAHREN CHRISTLICHEN GLAUBEN"

DIE SALDERNSCHE HERRSCHAFT PLATTENBURG-WILSNACK IN DER REFORMATION
EINE AUSSTELLUNG DES BRANDENBURGISCHEN LANDESHAUPTARCHIVS
02. Juni bis 09. September 2018 - Kapitelstube
Dienstag bis Sonntag 11.00 Uhr - 17.00 Uhr

In seinem Testament von 1570 bekennt der Prignitzer Adlige Matthias von Saldern, dass er als ein getauffter Christ im rechten wahren apostolischen und christlichen glauben von nun an bestendiglich unwiderruflichen leben und sterben will. Seine Worte zeugen davon,
dass die auf die Bibel gegründete evangelische Predigt Martin Luthers in der Mark Brandenburg auf fruchtbaren Boden gefallen war. Zwar waren seine ersten Anhänger nicht gegen den heftigen Widerstand des katholischen Kurfürsten Joachim I. († 1535) durchgedrungen, doch als sein Sohn Joachim II.
1539 das Abendmahl „in beiderlei Gestalt“, also in der von Christus gebotenen Weise mit Brot und Wein, empfing, war das gesamte Land zur lutherischen Lehre,
wie sie in der Brandenburgischen Kirchenordnung von 1540 beschrieben wurde, übergetreten: Der sündige Mensch wird allein durch seinen Glauben an Jesus Christus, der für ihn am Kreuz gestorben ist, vor Gott gerechtfertigt und der göttlichen Gnade teilhaftig. Mit der dadurch gewonnenen Zuversicht führt er ein gottgefälliges Leben im Zeichen der Liebe.

Die Ausstellung verdeutlicht, wie der Adel im 16. Jahrhundert sein Dasein auf dem Land nach evangelischen Grundsätzen gestaltete und wie diese seine Lebensordnung
durchdrangen. Sie zeigt anhand des Beispiels der Adelsfamilie von Saldern in der Prignitz, wie man sich darum bemühte, ein Gemeinwesen zu verwirklichen, in dem die geistliche „ewige“ Seligkeit ebenso wie die weltliche „zeitliche“ Wohlfahrt des einzelnen Gläubigen erstrebt wurde – etwa durch Predigt des göttlichen Wortes, Ausbildung in Schulen und Universitäten sowie Armen- und Krankenfürsorge.
Porträt Martin Luthers um 1526,
Lucas Cranach d. Ä


Sonerausstellung "Ravensbrück 1939-45: Christliche Frauen im Konzentrationslager"

Zu Gast bei uns vom 28. April bis zum 03. Juni 2018 im Kapitelsaal
Dienstag bis Sonntag 11.00 - 17.00 Uhr.

Christliche Frauen wurden von den Nationalsozialisten verhaftet, weil sie sich aufgrund ihrer Geisteshaltung kritisch oder oppositionell gegenüber dem NS-Regime verhalten hatten. Mit ihnen werden Vielfalt und Diversität unterschiedlicher konfessioneller Kulturen in Europa zum Thema: Die Häftlinge stammten aus römisch-katholischen, griechisch- und russisch-orthodoxen sowie verschiedenen reformatorisch-protestantischen Milieus. Dreizehn von ihnen, die in das KZ Ravensbrück verschleppt wurden, werden in der Ausstellung porträtiert.

Ein zweiter Ausstellungsteil ist den religiösen Praxen im Lager gewidmet, die weitgehend unsichtbar bleiben mussten. Eine Herausforderung war der Mangel an liturgisch wichtigen Objekten und kanonischen Schriften, der unterschiedlich und manchmal auf abenteuerliche Weise kompensiert wurde.

Ein dritter Ausstellungsteil wendet sich der Frage nach der religiösen Praxis im Umfeld de Konzentrationslagers zu: Die Gottesdienste in der Stadt Fürstenberg waren deutsch-christlich geprägt. Kirchenaustritte wegen SS-Mitgliedschaft sind dokumentiert. Kurzporträts über den amtierenden Pastor bzw. die ihn ersetzenden Pfarrverwalter ergänzen die wenigen bislang bekannten Fakten.


Renaturierung beider Teiche auf dem Gelände des Kloster Stift zum Heiligengrabe

Renaturierung beider Teiche auf dem Gelände des Kloster Stift zum Heiligengrabe durch Vergrößerung der Teichflächen auf die historische Form
Errichtung von zwei Stegen und eines Labyrinths sowie Erweiterung der Regenentwässerung Erhalt Kulturerbe - 2018

Die Sanierung der historischen Teiche ist ein wichtiger Schritt zur Erhaltung der Ursprünglichkeit der Klosteranlage.
Die innerhalb des Klostergeländes liegenden Teiche versandeten zusehends,
eine Renaturierung der Teiche war dringend erforderlich.
Die Teiche und die Klostermauer sind, wie im Zusammenhang mit der gartenhistorischen Einordnung festgestellt, die einzigen Bestandsreste im Gartenbereich aus der Zeit der Zisterzienserinnen (13.Jh.).
Wegen der vielen Fastentage war die Fischzucht von besonderer Bedeutung für die mittelalterlichen Klöster.
In der Zeit der höheren Mädchenschule 1847 - 1945 wurde der große Teich sogar zum Badeteich für die Stiftsschülerinnen (19.Jh.) genutzt.
Die so genannte Badeanstalt bestand aus einer Plattform und seitlichen Sichtschutzwänden aus Holz.

Später in den 1950er Jahren dienten die Teiche den Schwestern des Friedenshortes und Kindern als Erholungsort.

Das Vorhaben wird im Rahmen

  • Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete gefördert!!!

Mit dieser wundervollen Möglichkeit der Förderung wird der Garten- und Außenbereich des Kloster Stift zum Heiligengabe als Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung absolut aufgewertet und schon beim Begehen der Anlage wird dem Besucher ein Stück mehr von
der Klostergeschichte deutlich.

Mit der Sanierung der beiden Reste der noch vorhandenen Teiche wurde im Februar 2018 begonnen. Ihre ursprüngliche historische Form wird wieder herausgearbeitet wie man schon auf den Fotos unten erkennen kann.

Auch die zwingend notwendige Regenentwässerung wurde begonnen und der Unterbau für das Labyrinth ist schon erkennbar.

April/Mai 2018

Februar 2018

Nach langer Planungs- und Antragsphase
endlich wir haben begonnen !!!

ELER http://www.eler.brandenburg.de
KOM https://ec.europa.eu/agriculture/index_de


Sommerkonzerte

Juni bis 15. September 2018 jeden Samstag 19.00 Uhr

Herbstkonzerte

Mi., 03. Oktober, Sa. 20. Oktober, Heiliggrabkapelle jeweils 17 Uhr und
So., 04. November, Heiliggrabkapelle , Sa. 17. November, Kapitelsaal jeweils um 15 Uhr

Adventskonzerte

Sa., 08. Dezember, So., 09. Dezember und 16. Dezember
jeweils 15 Uhr

Weitere Informationen zu unseren Konzerten.


Klostermärkte

So., 09. September / Sa., 15. Dezember

Tag des offenen Denkmals

So., 09. September


Deutscher Preis für Denkmalschutz

Am 24. Oktober 2016 verlieh das Präsidium des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz die Silberne Halbkugel an Dr. Erika Schweizer und Dr. Friederike Rupprecht »für ihre 20 Jahre andauernde, schrittweise, beharrliche und außerordentlich engagierte Sicherung und Wiederherstellung des umfangreichen und teilweise stark gefährdeten Ensembles.« (Presseerklärung des DNK)

Zur Website des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz

Nagelkreuzgemeinschaft

Das Kloster Stift ist seit 6. 11. 2011 Zentrum der Nagelkreuzgemeinschaft.

An diesem Tag wurde ihm das Versöhnungskreuz aus Coventry überreicht. Damit verpflichtet sich die Gemeinschaft des Kloster Stift, die weltweite Versöhnungsarbeit der Nagelkreuzgemeinschaft zu unterstützen.