Kloster Stift zum Heiligengrabe

Neuigkeiten

Tag des Baumes 2019

Den internationalen Baumfeiertag begehen wir traditionell am Donnerstag,
den 25. April 2019, gemeinsam mit den Kindern vom „Haus der kleinen Strolche“ aus Heiligengrabe zum 16. Mal am Naturlernpfad „Rote Brücke“.
In diesem Jahr wurde die Flatter-Ulme zum Baum des Jahres gekürt.
An unserem Pflanztag wird viel Wissenswertes über diese besondere Baumart zu erfahren sein.
Geladen und vorbereitet hat den Tag wieder unsere zuständige Oberförsterei Neustadt vom Landesbetrieb Forst Brandenburg und heißt auch interessierte Besucher Willkommen.

Als Gäste werden erwartet:

Kloster Stift zum Heiligengrabe
Äbtissin Dr. Erika Schweizer
Geschäftsführerin Frau Sandra Niens
Frau Dr. Elisabeth Hackstein
Stifts-Revierförsterin Frau Birgit Helm

Region. Arbeitsförderungs- u.
Qualifizierungsgesellschaft (RABS)

Frau Frank, Frau Mohs

Gemeinde Heiligengrabe
Bürgermeister Herr Holger Kippenhahn

Nadelbachgrundschule Heiligengrabe
Frau Sybille Bolduan

SDW Regionalverband Prignitz
Geschäftsführerin Frau Susanne Assmann

Forstbetriebsgemeinschaft Hohe Heide
Vorsitzender Herr Reinhard Bork
Geschäftsführer Herr Jens Steigleder


Kalamität in den Fichtenbeständen

Bedingt durch die monatelange Trockenheit im vergangenen Sommer und die geringe Niederschlagsmenge im Winterhalbjahr verlieren die Fichtenbestände im Stiftsforst ihre Vitalität.
Die Fichtenborkenkäfer, Buchdrucker und Kupferstecher haben ideale Bedingungen und führten zu erheblichen Schäden in den Fichtenbeständen.
Einzelne Baumgruppen und sogar ganze Fichtenbestände sterben ab.
Die Schäden sind erkennbar an der abfallenden Rinde, der braunen oder kahlen Krone und an den Einbohrlöchern am Stamm im Umfeld schon abgestorbener Stämme.
Um die weitere Ausbreitung einzudämmen sind die schnell durchzuführenden Sanitärhiebe in den Fichtenbeständen und die zügige Aufarbeitung des geschädigten Holzes wichtig.
Dabei müssen z.T. ganze Bestände genutzt werden und es kommt zu Kahlschlägen.
Die Überwachung aller Fichtenbestände hat oberste Priorität.
Nach Abschluss der Einschlagsarbeiten wird die Wiederbewaldung eingeleitet.
Da die Fichtenbestände oft auf mittleren und frischen Standorten begründet wurden ist ein Umbau zu strukturreichen, stabilen und standortsgerechten Beständen möglich; geplant wird die Pflanzung der Baumarten Traubeneiche, Rotbuche, Vogelkirche, Esskastanie, Douglasie oder Lärche.


Die Pflanzung ist abgeschlossen, hoffentlich kommt bald wieder Regen!
Die Aufräumarbeiten nach dem Sturm Xavier sind noch immer nicht abgeschlossen. Neben neuem Windwurf- und Bruchholz ist nun der Fichtenborkenkäfer unser großes Problem.
Brennholz in Selbstwerbung wird übers ganze Jahr angeboten.